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VOM DREHBUCH ZUM FILM
Zur Information hier die Absichtserklärung, die dem Drehbuch beigelegt wurde, als es an die französischen Produzenten versandt wurde:
"Wir wollen eine richtig schwarze und richtig lustige schwarze Komödie machen.
Wir wollen einen freien Film machen, mit einem puristischen Schnitt und einer ebensolchen Cadrage.
Wir wollen zwei radikale und sympathische Protagonisten.
Wir wollen einen "sozialen Western" von heute machen, in welchem die Netten Böse sein können und die Bösen Halunken der neuen Art sind, welche bis heute noch selten auf der grossen Leinwand zu sehen waren.
LOUISE HIRES A CONTRACT KILLER
Wir wollen von unseren ersten beiden Filmen den Rhythmus und die Originalität der Bilder, den omnipräsenten Ton in den langen Stillen, den seltenen aber angebrachten Dialog, das spontane Spiel beibehalten.
Wir wollen einen exzentrischen Soundtrack beifügen, einen verrückten Tonfall, aber glaubhaft von Anfang bis Ende bleiben, ein farbiges Bild für ein vielleicht weniger ästhetisches Universum als schwarzweiss, aber menschlicher.
Wir wollen unsere kleine und schlanke Equipe beibehalten, um in jedem Moment die Momente der raren Intensität nutzen zu können, welche die Realität einem manchmal schenkt.
Wir wollen einen Film, der in jenem Land verankert ist, das er beschreibt. Wir wollen einen direkten, rauen Ton ohne Eingeständnisse.
Wir wollen vor allem einen Film, der prägt. Umso schöner, wenn er gut ankommt!"
Ist uns das gelungen? Wie auch immer, wir haben probiert, diesem Manifest treu zu bleiben bei der Herstellung des Films.
Benoît Delépine & Gustave Kervern