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| MARIA BETHÂNIA |
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| Música é perfume |
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| Ein Dokumentarfilm von Georges Gachot |
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| Mit Maria Bethânia, Nana Caymmi, Miucha, Chico Buarque, |
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| Caetano Veloso, Gilberto Gil u.v.a. |
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| Schweiz/Frankreich 2005 · 82 Minuten · 35mm (1:1.66, 25 fps) · Dolby Digital |
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| Brasilianisches Orginal mit deutschen Untertiteln |
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| Ab 24. April 2008 im Kino! |
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| Publikums-Webseite: www.musicaeperfume.com |
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| Der Film lädt uns ein, ins Universum der brasilianischen Musik einzutauchen. Erzählt wird er von Maria Bethânia, der berühmtesten brasilianischen Sängerin, welche die Muse der Gegenkultur war, bevor sie zur Königin der romantischen Balladen wurde. |
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| Zum ersten Mal erhalten wir einen Einblick in die Intimität des Schaffens von Maria Bethânia und somit die einmalige Möglichkeit, diese Geschichte der brasilianischen Musik von innen her näher zu beleuchten und zu verstehen. |
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| PREMIO ESPECIAL CUBADISCO 2006 |
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| "La Musica Y El Cine" |
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| BEST FILM CATEGORY MUSIC & BEST SOUNDTRACK |
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| Festival di Palazzo Venezia Rom 2006 |
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| SPECIAL JURY AWARD |
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| Fama Film Festival 2006 |
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| PUBLIC AWARD |
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| Washington DC Intl. Film Festival 2006 |
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| Maria Bethânia schildert ihren musikalischen Werdegang vor dem Hintergrund der Entwicklung der brasilianischen Gesellschaft und ihrer Musik. An seiner Seite hat Georges Gachot ein traumhaftes Ensemble vereint: Nana Caymmi, Miucha, Chico Buarque, Gilberto Gil und Caetano Veloso sind alles Schauspieler und Zeugen einer der grossartigsten Musikgeschichten unserer Zeit. |
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| ERSTE PRESSESTIMMEN |
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| »MARIA BETHÂNIA - das Porträt einer brasilianischen Musik-Ikone. Auf der Bühne ist sie auch nach 40 Jahren Musikkarriere eine stolze Erscheinung, mit silberschwarzer Mähne, Charakterprofil und ihrer sinnlichen, raumgreifenden Altstimme. Man kann sich leicht vorstellen, dass Maria Bethânia in den Siebzigern zur Muse der Gegenkultur in den Straßen von Rio avancierte. In ruhigen Konzertszenen überträgt sich am besten, was in Interviews nie ganz greifbar werden kann: das Erhabene, wenn große Musiker in ihrem Element sind.« |
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| TIP |
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| »Wellen schlagen auf einen Strand bei Nacht Aus dem Dunkel erhebt sich eine dunkle, wohlklingende Stimme. Sie gehört Maria Bethânia. Sie ist eine Ikone Brasliliens, ein seit vier Jahrzehnten hell leuchtender Stern der brasilianischen Popmusik. MUSICA E PERFUME ist eine 82-minütige Verbeugung vor einer grandiosen Sängerin, die Huldigung eines Ausnahmetalents. Zum Glück für uns tut Gachot das Richtige: Er nähert sich Maria Bethânia fast aussschliesslich über die Musik, die vor allem eines ist - ein Ach. Also ganz großes Drama. Eine Stimme, die Gilberto Gil als "Reibung zwischen dem Nichts und Alles" beschreibt. Hier legt sich jemand mit großer Geste in den Weltschmerz, jene unübersetzbare "Saudade", die - brasilianische Dialektik!- auch eine Freude ist. So wie der Film!« |
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| ZITTY |
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| »Bis morgens um halb elf fühle sie sich wie eine Hausfrau, sagt Maria Bethânia. Dann, nach dem ersten Bier, entschwebe sie sanft auf ihrer Wolke. Es ist die Dokumentation einer brasilianischen Volksheldin. Früh entschied sie sich gegen die Coolness der Bossa Nova und für die seltsamen alten Songs der Samba. Zu Bethânias traumwandlerischen Samba-Cancoes zeigt Gachot Bilder von sechsspurigen Autobahnen und nächtlichen Stränden, die von Frauen und Kindern mit fahrbaren Mülltonnen aufgeräumt werden...« |
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| TAZ |
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| »Es geht im Porträt von Georges Gachot vor allem um Musik. Mit diesem ehrenvollen Ansatz hat Gachot bereits die Pianistin Martha Argerich ins Licht gesetzt. Statt biografisch detailliert das Leben aufzuschlüsseln, blasse Sepiafotos und verfallene Hütten abzubilden, zeigt Gachot, wie aus den Wellen vor Bahia bei Bethânia Musik wird. Wie ein volles Fußballstadion wogt, wenn die Musik gespielt wird, und wie sorgfältig die Musiker den Dienst verrichten, um den Ansprüchen der Diva zu genügen. Die verlangt von ihnen nichts weniger als rettende Musik. Als Netz für den Gesang einer Artistin. "Die Bühne ist mein Trapez", verkündet Maria Bethânia. Mehr Musik und Drama sind vom Film kaum zu verlangen.« |
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| BERLINER MORGENPOST |
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| »Die schicksalhafte Schönheit aller Akteure macht MUSICA E PERFUME zu einer der besten Musik-Dokus der letzten Jahre!« |
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| LES INROCKUPTIBLES |
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| »Fans von brasilianischer Musik nennen ihren Namen in einem Atemzug mit Gilberto Gil und Tom Zé. Die Sängerin mit dem charakteristischen, dunklen Timbre füllt seit den 70ern die Konzertarenen in Brasilien. Ihre Musik – eine Mischung aus Bossa Nova, Samba, afrobrasilianischen Motiven, Pop und Jazz – ist für sie wie Parfüm. Denn „nichts berührt einen so unmittelbar wie ein Klang oder ein Duft“. Die entspannte Dokumentation begleitet die Künstlerin bei der Arbeit im Studio oder im Konzert – unaufgeregt, aufmerksam und liebevoll. Die filmische Entsprechung eines Spaziergangs zur Strandbar.« |
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| CINEMA |
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| »Son producteur Jaime Alem en témoigne : quand elle arrive en studio, les réglages des consoles se dérèglent. Ce magnétisme quasi surnaturel qui émane de Maria Bethânia traverse le documentaire que consacre à la chanteuse nordestine le réalisateur suisse Georges Gachot. Le pouvoir de sa voix grave, androgyne, dramatique, est tel qu'on reste sous le charme, même quand elle se contente d'énoncer des propos finalement convenus sur sa carrière et son rapport à la musique. La caméra suit la chanteuse de scène en studio, interroge ses proches (sa mère, son frère Caetano Veloso) mais capte aussi au vol des instants fugaces et magiques : une plage déserte au petit matin, des enfants qui jouent au foot dans un terrain vague...« |
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| LIBERATION |
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| »Die Grossaufnahmen ihres Gesichtes, dessen Ausdruck androgyn und faszinierend zwischen herb und schön schillert, erlauben einen Einblick in die Seele dieser Sängerin. Hochemotional schwingt sie mit der Musik dahin, im nächsten Moment aber korrigiert sie sachlich resolut Details. Eine Romantikerin, die weiss, was sie will. Mit ihrer bachklaren Stimme, welche aus flachen Tönen plötzlich zum Vibrato wechselt, vermag sie eine - so umschreibt das ihr Kollege Gilberto Gil - Reibung zwischen dem Nichts und dem Alles auszudrücken. Der Film zeigt auch sehr schön die kulturellen Wurzeln von Maria und ihrem ebenso berühmten Bruder Caetano Veloso. Nächtliche religiöse Umzüge der weiss gekleideten Afrobrasilianer in ihrer Heimatstadt Santo Amaro weisen auf die schwarzen Wurzeln grosser Teile der brasilianischen Kultur und vor allem der Musik hin, die Bethânia als zentral für alle Brasilianer bezeichnet.« |
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| AARGAUER ZEITUNG |
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| »En concert géant, acclamée par des milliers de personnes, au studio d'enregistrement, en répétition, dans le flux d'échanges avec des proches, des amis chers, ou en conversation privée. On pouvait se fier au cinéaste pour capter au plus près la puissance et la délicate diversité de son sujet. Embrasser l'essentiel, laisser filer l'impromptu. Recueillir les mots forts et sincères de ceux qui l'aiment, travaillent pour elle et avec elle -sa mère, Dona Canô Veloso ; Caetano, complice de toujours ; Chico Buarque de Hollanda ; Nana Caymmi et Miucha. Et glisser tout cela dans le sillage des paysages mouvants -urbains et naturels ; pauvres mais vivants, ou sublimes de beauté-, intensément tressés à ce qui a construit cette voix unique.« |
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| LE MONDE |
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| »Dass Kinos bestuhlt sind: Manchmal stört’s doch. Ja, da kann man doch nicht einfach rumsitzen, ja, da will man doch im Stehen sehen oder liegend sich wiegen oder gleich lostanzen wie der kleine Junge in einer der ersten Einstellungen nachts am Strand, lostanzen in einen Traum von Film. „Maria Bethânia“ heißt er, wie die brasilianische Sängerin, der er in seiner Gänze gewidmet ist, und statt runterzuerzählen wie ein Biopic oder die Kameras machen zu lassen wie in einer Konzertdoku schwingt er sich, manchmal mitten im Lied, vom Auftritt vor Tausenden ins Aufnahmestudio und macht singend einfach weiter, schwingt auch vom Singen ins Sprechen und zurück. Maria Bethânia spricht mit den Händen und singt, wenn sie spricht (dieses wunderbare Brasilianisch), und Caetano Veloso, ihr Bruder, spricht und singt mit den Augen, oder war es Chico Buarque oder Gilbert Gil, all diese Wegbegleiter ihres Lebens, die selber Musik sind, Legenden wie sie. Anfang 60 ist sie, Maria Bethânia, aber die Augen funkeln, als sei sie dem Alter auf der Traumtonleiter davongehüpft, und dann wieder ist da eine Erschöpfung, eine Trauer, die sogar im Samba nistet, dieser scheinbar sonnigsten Musik der Welt. Also: Ihr Gesicht. Ihre Stimme. Ihre Hingabe, wenn sie kinderblickselig der dicken Nana Caymmi zuhört in irgendeinem Konzertvorraum, und plötzlich singt Nana Caymmi acht oder zwölf umwerfend wundertraurige Zeilen drauflos. Oder wie sie zur Aufnahme eines eigenen Lieds ein paar Zeilen mitsingt und ein paar andere nicht, und dann löst sich das Spiel in ein Lächeln auf, ja, da will man doch in diese Leinwand, in diese Musik, ja, da muss man doch in diese Bilder, die sich öffnen nach Rio und Salvador, von der Kinodunkelheit ins Nachtdunkel, in das Dunkel dieser Stimme.« |
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| Jan Schulz-Ojala, TAGESSPIEGEL |
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