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Interview mit Richard Ayoade
Wie entstand der Film SUBMARINE nach dem gleichnamigen Roman?
Der Roman Submarine von Joe Dunthorne ist 2008 erschienen. Ally Gipps, die für Warp Film arbeitet, kannte Joe schon seit Jahren, und Warp erwarb die Rechte an dem Buch, noch bevor es erschien. Ich hatte ein Arctic-Monkey-Video für Warp Film gedreht. Anschließend gab man mir den Roman zu lesen, und er gefiel mir sehr. Warp Film bat mich, eine Drehbuchfassung davon zu erstellen, mit der Aussicht, dass ich den Film selbst inszenieren sollte. Joe und ich trafen uns mehrmals, und wir besprachen, was vom Roman sich gut für einen Film eignen würde.
Ein Großteil der Komik des Romans ergibt sich aus dem Widerspruch zwischen dem, was unserer Ansicht nach eigentlich geschehen ist, und wie Oliver das Geschehen beschreibt. Die Frage war, wie man diesen komischen Effekt in einem Film bewerkstelligen könnte. Unser Ziel war es, Olivers Unzuverlässigkeit als Erzähler beizubehalten, aber das mit der tatsächlichen Realität zu konfrontieren, nicht nur einer von Oliver beschriebenen. Ich muss hinzufügen, dass der Film trotzdem auch ziemlich subjektiv ist. Eric Rohmer war darin unglaublich brillant. Die Liebe am Nachmittag ist ein wichtiger Bezugspunkt für mich. Ich wurde sagen, dass unser Film sich ziemlich weit vom Buch entfernt hat; trotzdem hoffe ich, dass ich Joes Figur Oliver Tate treu geblieben bin.
Was gefiel Ihnen an der Figur des Oliver Tate?
Normalerweise ist ein Teenager in der Hauptrolle eines Films immer sympathisch. Oft wird der junge Held in diesen Filmen als vorbildlich dargestellt. Mir gefiel es, dass Oliver irgendwie fies, distanziert und selbstsüchtig ist. Etwas daran war sehr interessant - und dann war Oliver als Stimme sehr witzig und hochtrabend. Ich mag Bücher, die von Menschen in diesem Alter handeln, wie The Catcher in the Rye, Franny and Zooey, und Filme wie Die Reifeprüfung, À ma soeur und Harold & Maude.
Wie kam es dazu, dass Sie Craig Roberts und Yasmin Paige
für die Rollen von Oliver und Jordana auswählten?
Craig überraschte mich irgendwie: Sein Haarschnitt war à la Pete Townsend mit kurzem Pony, aber er hatte dicke Tränensäcke unter den Augen. Er hatte einen angenehmen Look. Bei allen seinen Casting-Auftritten wollte ich nur, dass er so gut war, wie es schien - und er war immer weitaus besser ... Ich mochte ihn sehr. Er ist wirklich witzig und charmant.
Übrigens ist auch Yasmin eine großartige Schauspielerin. Man kann ihr ewig zusehen; außerdem ist sie sehr intelligent. Sie hatte für jede Einstellung die richtige Intuition. Ich hatte Glück, denn der Film wäre ohne Craig und Yasmin unvorstellbar. Man wünscht sich immer Schauspieler, die so gut sind wie diese beiden, und die man persönlich mag, mit denen man gerne zusammen ist. Das ist wahrscheinlich das Wichtigste.
Wie hat sich Ihre Zusammenarbeit
mit den jungen Hauptdarstellern gestaltet?
Mit Craig und Yasmin musste ich nur ausgiebig abhängen und sie dabei kennen lernen - auch die Art, wie sie sprechen und andere Details. Wir haben zwei Tage lang eine Art Screentest gemacht und anschließend geprobt. Proben sind nicht besonders teuer, aber sie sind wirklich nützlich. Die beiden waren einfach Naturtalente. Sie hatten schon sehr früh als Schauspieler gearbeitet und sind wirkliche Profis.
Haben Sie SUBMARINE in einer bestimmten Epoche angesiedelt?
Wie hat dies den Stil des Films beeinflusst?
Ich wollte den Film gerade nicht in einer bestimmten Ära ansiedeln; teils, weil es nicht wichtig erschien, und zum anderen, weil es dazu verführt, viele Informationen mitzuliefern, die nichts mit der Geschichte zu tun haben. Das wäre zu spezifisch gewesen. Mir gefallen Filme, die in keiner bestimmten Epoche angesiedelt sind, vor allem, wenn ich ihren kulturellen Hintergrund nicht gut kenne - wie in den Filmen von Satyajit Ray. Ich weiß nicht, ob die Apu-Filme zur Zeit der Kindheit des Regisseurs spielen oder in einer moderneren oder früheren Epoche. Sie sind ein bisschen wie Märchen. Oder Les 400 coups (Sie küssten und sie schlugen ihn): Spielt er 1959 oder in der Kindheitn Truffauts? Es ist ganz einfach nur die unbestimmte Erinnerung an eine entfernte Vergangenheit. Wir haben bei Submarine versucht, Details zu vermeiden, die den Film schnell altern lassen würden, ich hoffe, dass er nicht zu sehr als "Retro-Produkt" rüberkommt.
Wovon ist der visuelle Stil von SUBMARINE beeinflusst?
Von Kameramann Erik [Wilson], und dann mag ich ganz besonders Nestor Almendros als Bildregisseur, der in seinen Filmen im Grunde keine Beleuchtung setzt. Ich habe kein künstliches Licht verwendet. Oft drehten wir in der Morgen- oder Abenddämmerung, versuchten, einfach mit den natürlichen Gegebenheiten umzugehen, ohne raffinierte Tricks, ohne riesigen Filmscheinwerfer ... Wir waren in Wales, es war Herbst und sehr kalt, deshalb ist das Licht gewissermaßen wässerig, dünnflüssig.
Der Ausstatter Gary [Williamson] hat schon für meinen Freund Paul King bei dessen Film Bunny and the Bull mitgearbeitet. Die Ausstattung war einfach überwältigend, und Gary mochte die gleichen Filme und Vorlagen wie wir. Die meisten Gespräche mit Gary drehten sich darum, dass man Doppelverglasung vermeiden sollte; Gary war einfach wütend über die Ausbreitung von Doppelverglasungen in Wales und ihren Einfluss auf die britische Wohnästhetik.

Den O-Ton dieses EPK-Interviews finden Sie hier:
www.traileraddict.com/trailer/submarine/interview-richard-ayoade