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Politischer Hintergrund
Die Irakische Kommunistische Partei wurde 1934 gegründet und blieb bis zur Bildung der Nationalen Fortschritts-Front 1973 (mit der heute regierenden Baath-Partei) im Untergrund. Die KP ist im wesentlichen eine städtische Organisation, hat aber auch viele kurdische Anhänger. Die Partei spielte 1958 eine grosse Rolle beim Umsturz gegen den König. Beim rechten Militärputsch von 1960 wurde sie darauf so gut wie ausradiert. Im März 1979 verliess die KP die Front und kehrte in den Untergrund zurück.
Die Israelische Kommunistische Partei entstand 1923 als Palästinensische Kommunistische Partei und teilte sich bereits vor 1948 (Staatsgründung Israels) mehrfach in jüdische und arabische Flügel. Später entstand einerseits der linkssozialistische, fast rein jüdische Flügel, der mit anderen sozialistischen Gruppen zusammen 1977 die Schelli-Partei bildete, und andererseits die fast nur arabische und moskautreue Neue Kommunstische Liste (Rakach).
Im Irak waren die Juden zwar zahlenmässig nicht sehr stark in der Kommunistischen Partei vertreten gewesen - ihre Gruppe war die drittstärkste nach den Muslimen und den Christen. Sie stellten aber relativ viele Mitglieder in der Führung der Partei. Die meisten von ihnen kamen aus dem Mittelstand und hatten ein Gymnasium absolviert. Da gab es zwei Möglichkeiten: die Alliance, in der Französisch gesprochen wurde, und die Shamash, die jüdische Schule, die Englisch unterrichtete. Die jüdische Kommunisten beherrschten also meistens eine Fremdsprache, und das war in der Zeit der Internationalen sehr wichtig. Meist übersetzten sie sowohl die grossen Klassiker als auch die aktuellen Schriften für die ganze Partei auf Arabisch. Die Juden waren in allen Kommissionen der Partei, ausser im rein muslemischen Politbüro, gut vertreten.
1946 wurde die "Liga zur Bekämpfung des Zionismus" gegründet, und zwar von Mitgliedern der Kommunistischen Partei. Sie existierte nur sechs Monate, bevor auch sie vom Untergrund aus operieren musste, aber sie war sehr aktiv in dieser Zeit. Die Mitglieder der Liga bekämpften oder verrieten aber ihre zionistischen Kollegen.
Als die UdSSR der Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina zustimmten, war für die antizionistischen Kommunisten zumindest dieses Problem gelöst. In Israel selber gab es dann auch von Anfang an nichtzionistische Parlamensabgeordnete und so konnte man einigermassen mit der Tatsache leben, einem nationalen jüdischen Staat anzugehören.
Seit Mitte der fünziger Jahre gibt es keine Juden mehr im Iraq. Die meisten sind ausgewandert, viele davon nach Israel. Alleine in Tel Aviv leben ca. 250.000 irakische Juden. Interessanterweise sprechen die meisten von ihnen untereinander denjenigen arabischen Dialekt, der im Iraq selbst gesprochen wird.