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Die Geburt eines Films
An einem Sommermorgen in Rom, in einem Café. Ich habe weder Jacket noch Krawatte an, es ist heiss, ich bestelle einen Kaffee. Einen Augenblick später fordert mich der Chef auf, das Café zu verlassen, er spricht, als hätte ich Mühe, Italienisch zu verstehen. Er wiederholt seine Worte mit erhobener Stimme... Ich begreife, dass er mich für einen Rumänen hält. Ich gehe.
Im Büro sehe ich den elektrischen Kontrabass an der Wand, ich habe ihn gekauft und dann nie gelernt, darauf zu spielen. Ich denke, dass einiges schiefläuft. Dass es vielleicht besser wäre aufzubrechen, heim zu meinen Eltern, für eine kurze Zeit.
Wie ein Punkrocker, der langsamer wird, daran denkt, heimzukehren ...
Dann schiebt sich ein anderes Bild darüber, ein Glas von eingemachten Kirschen. Meine Familien lebt in einer kleinen Stadt im Norden Italiens, die für diese Kirschen berühmt ist.
So habe ich Stefano gesehen, nachlässig als Rocker gekleidet, allein an einer Tankstelle, mit einem Glas eingemachter Kirschen in der Hand. Eines von denen, das die kleine Fabrik der Familie herstellt. Je länger ich daran dachte, desto mehr Dinge kamen mir in den Sinn, die ich erzählen wollte - mit einem Gefühl der Freiheit, nach dem ich mich lange gesehnt hatte.
So wurde NICHT DRAN DENKEN geboren.

Die Familie
Der Schlüssel zum Film, das war die Familie. Stefano, der zwischen zwei Konzerten auf abgewrackten Sofas schläft, und jene, die weiterhin Kirschen im Glas herstellen... Doch als das Treffen dieser beiden Welten kurz bevorstand, fühlte ich, dass es mir schwerfallen würde, "ernst" zu bleiben.
Und es war genau diese Unmöglichkeit, die mir auf einen Schlag den Ton des Films bescherte. So gesellten sich, je mehr mein Buchautor und ich uns gehen liessen, zu dem absteigenden Punkrocker mit seinem Glas Kirschen nach und nach ein Hund, die Kinder eines scheidungsgeplagten Bruders, ein Vater auf dem Golfplatz, eine weissgewandete Mutter in "befreienden" Kursen und eine Schwester, die anscheinend mit Delphinen reden will ...

Der politische Kontext
Die Bilder wirken auf mich wie eine Art Feuerwerk, das entfacht wird, um das Dunkel zu erhellen. Die Landschaft des Lebens um mich herum, die mich anzieht und zugleich beunruhigt. Ich glaube, dass der Film auch ein wenig vom bedrückten Klima der Jahre der zweiten Berlusconi-Regierung in sich trägt. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich dieses Klima in NICHT DRAN DENKEN auf fast magische Weise verwandelt hat, in einen ganz leichten, natürlichen und komödiantischen Ton. Es gibt ihn eben, den Unterschied zwischen einer Nabelschau, die nur ans eigene Leben denkt, und dem Sichöffnen für ganz andere Menschen, um sich ihnen anzuvertrauen und zu sehen, wohin sie uns führen.
Das ist es, was ich mit Stefano versucht habe, der sich auf Abwege begibt, um seine sympathische, herzliche... und darauf nicht vorbereitete Familie zu suchen. Eine echte Familie, keine Postkartenfamilie, eine quicklebendige Familie und damit ein Versuchslabor unglaublicher und ungezügelter Verrücktheiten ...
GIANNI ZANASI