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Über die Dreharbeiten
PRINCE AVALANCHE wurde in Bastrop State Park gedreht, der im September 2012 von einem Waldbrand verheert wurde. Der Dreh fand im Mai 2012 statt und dauerte 16 Tage. „Es begann gerade ein klein wenig mehr zu grünen als mir lieb war”, so Green. Rudd: „Es war eine sonderbare Stimmung, fast ein bisschen wie auf dem Mars.” Hirsch: „Es war ganz schön düster, aber perfekt für uns, weil uns all diese verbrannten Bäume an einen angemessen seltsamen Ort versetzten.”
Diese ungewöhnliche, öde Landschaft einnehmend einzufangen war die Aufgabe der Bildregie, also von Tim Orr. „Er hat alle meine Filme gedreht”, so Green. „Wir arbeiten seit der Filmschule zusammen.” Rudd: „Wenn ich mir seine Aufnahmen ansehe, fühle ich mich, als würde ich ein Gemälde betrachten.” Orrs Kameraarbeit war der Schlüssel dazu, die Erfahrung von Bastrop mit den Zuschauern zu teilen. „Seine Kamera hat etwas Fragiles an sich, das zur Umgebung passte. Das ist keine selbstgewisse Kamera. Es ist eine Kamera, die sucht und mit den Figuren Schritt zu halten versucht. Wie in DER SOHN von den Dardenne-Brüdern: Da ist die Kamera das Publikum. Als würde sie nachdenken oder suchen oder sich wundern, und neugierig. Anders als die coolen Kameras.”
Der lockere Zeitplan machte es möglich, nicht vorhergeplante Einstellungen zu entdecken, die PRINCE AVALANCHE seinen einzigartigen Look geben und den Zuschauer in die sich erholende Natur von Bastrop versetzen: geschäftige Ameisen, bunte Raupen, gelbe Farbe, die bachabwärts fließt, ein Skunk, der an einem überfahrenen Tier schnüffelt. „Die Natur erwachte zu Leben.”
Die Musik von Explosions in the Sky und dem Komponisten David Wingo gehört für Green zum Wichtigsten neben den Schauspielleistungen und der Kamera. Wingo ist der engste Freund von Green seit der Volksschule und hat seit dessen Debüt zu den meisten seiner Filme die Musik komponiert. Und er hat ihn mit der Gruppe Explosions in the Sky bekannt gemacht, die seit 2003 oft gemeinsam mit Wingo für Green Stücke komponiert hat. Green ließ die Band nach einem Setbesuch Musik für einzelne Szenen komponieren, die dann zum Rhythmus und Klang der Musik geschnitten wurden: „Ich und Colin Patton folgten beim Schnitt ihren Stücken.”
Über Alvins allein im Wald verbrachtes Wochenende: „Alvin hält sich für einen größeren Outdoor-Mann und echten Kerl, als er eigentlich ist.” Seine gekünstelte Männlichkeit entgeht dem hartgesottenen Trucker natürlich nicht. Als Alvin eine Zigarre von ihm schnorrt, sagt er: „Du solltest das nicht rauchen – du siehst dabei aus wie ein Idiot!” Green: „Das hat mal Sam Shepard zu mir gesagt, als er mir eine Zigarette gab. Er sagte: ‚Du siehst dumm aus’.”
In einer ganz besonderen Szene trifft Alvin auf eine ältere Frau, die die Trümmer ihres Hauses durchkämmt. „Einer unserer Produzenten fand diese wunderbare Lady, Joyce Payne. Er machte ein Video davon, wie sie ihn durch ihr zerstörtes Haus führt, das mir sehr gefiel. Da habe ich dann eine ähnliche Szene geschrieben, in der sie Alvin durch ihr Haus führt, und fragte sie, ob sie das trotz Kamera und Mikro für uns machen könnte. Und sie war unglaublich natürlich!” Für Rudd war es ein unvergessliches Erlebnis: „David drehte das fast dokumentarisch im Stil. Sie war einfach da und ging durchs Haus, und wir unterhielten uns ein bisschen darüber, wonach sie suchte. Da war diese Traurigkeit in ihr – Ich hatte alle diese Dinge, diese Dokumente meines Lebens. Und nun ist das alles fort, ich habe keinen Beweis dafür, dass es existierte. Sie fühlte sich, als wäre sie auch verschwunden. Sie war wund und traurig und schön, eine wunderbare Lady.”
Green setzt Ms. Payne in zwei weiteren Szenen ein, zusammen mit Lance Le-Gaults Trucker – es scheint, als würde sie ihn begleiten, wie Lance und Alvin sagen, nur dass LeGault keine Ahnung hat, von welcher alten Frau sie sprechen. Green: „Das habe ich zum Teil aus dem isländischen Film übernommen. Es handelt sich um eine sehr verbreitete Geistergeschichte von einer nicht realen Frau, die die Straße entlanggeht. Als wir auf Joyce stießen, haben wir ihr einfach diese Rolle gegeben, es passte.” Ist sie also ein Geist? „Das ist der Witz am Film – vielleicht gibt es eine Welt mit Geistern, vielleicht ist es nur Wahn. Der Eindruck ist so ätherisch, ich glaube, ich weiß es selber nicht genau!”

The changing worlds of Alvin and Lance
Alvin’s weekend appears to have a profound effect on the authoritarian road striper, who seems to greet the day completely differently after that. “There’s a big shift in their relationship after the weekend, once they start to need each other,” Green describes.
The weekend also has had an effect on Lance, though not in quite the same way. Upon his return, and after some gentle prodding from Alvin, Lance reveals his frustration about his unsuccessful attempts to gain the affections of Maggie Johnston, and the subsequent slug he received from his now-former friend, Kip. Hirsch delivers the description in an entertaining soliloquy – six pages worth, in fact, which the actor describes as a bit of a record. “That’s actually the longest scene I’ve ever shot in a single day,” he states. “There was tons of dialogue on the page, describing this epic weekend and the cause of all his pain,” something Green says Hirsch took on with excitement. “I think he relished the challenge,” the director notes.
Alvin, who previously couldn’t find anything about Lance that wasn’t irritating, responds in a genuinely kind and brotherly way, for the first time. “Somebody can drive you crazy,” says Rudd, “but the minute you see them vulnerable, your heart goes out to them a little bit. When Lance comes back, what he’s going through is real, genuine pain, struggle and angst. And in that moment, Alvin does start to deal with him a little differently. And he recognizes it in me.” Hirsch agrees. “I think he sees for the first time what Alvin’s good qualities are – because he’s not trying to lecture him or talk down to him. There’s a real compassionate, human side to him, and an understanding that even though he’s not the same way Lance is, he gets the stage that Lance is at in his life.”
Alvin is even available to support him once he reveals the real source of his angst that he has gotten a woman pregnant. “In Lance’s world, getting this woman pregnant is a disaster,” Hirsch says. “But Alvin is able to put a positive spin on it – he’s excited about it and he’s happy for him, and it helps Lance to be able to view it in a different light, that maybe it’s actually a miracle.” For his part, Rudd enjoyed delivering Alvin’s unlikely attempts at connecting with his young friend, asking, for instance, if he and Maggie had even had the opportunity to enjoy a little “fingering.” “One of the things I thought was really cool was this choice of language that David had written – words that, on their own, aren’t funny, but they sound funny, because, coming from him, they sound so square. It’s almost like a foreign film that’s been translated into English. So it doesn’t sound quite right, almost like a literal translation.”
Green even had Alvin grab a chair and turn it backwards, leaning on the seat back, as he listens to Lance’s story. “I had a guidance counselor in elementary school that would always try to connect with me by being cool by sitting backwards in his chair,” the director recalls. “I was, like, ‘What does that say?’ He was trying to have this ‘I’m down with the kids’ thing going on, which, of course, never works. Like I’ll go, ‘Oh, okay, he’s hip. I can talk freely now.’”
The tables are turned, though less successfully, as Lance attempts to support Alvin, after Alvin has been flummoxed by the breakup letter he has received from Madison. Alvin tries help the stoic, yet clearly disturbed, Alvin, prodding him with the same “sometimes it’s better to talk” lines that Lance had used on him. “He thinks he’s being subtle, and it’s just annoying Alvin,” Hirsch notes. Alvin, though, eventually figures out that Lance has read his mail, which infuriates him, prompting a battle of words, and eventually a chase through the woods. “The gloves come off and they go after each other.”
The chase is harrowing – but only slightly so, says Green. “I wanted to film the lamest chase scene of all time,” he laughs. Adds Hirsch, “It was a cartoon chase, where one guy’s running one way, then you see the other guy going the opposite way. “These are two guys who aren’t athletes and aren’t particularly violent,” Green continues. “They’re like little kids – there’s an immaturity about them.
You know, Alvin tries to scare Lance by showing him his arm muscle.” The trick was to not make the chase campy or goofy, but make it still seem serious. “These are lame guys trying to do this, so we tried to let the camera indicate that, as well, with a lack of music and length of shots. There’s just no adrenaline, it’s absurd.”
Lance, like in classic chase scenes from 1940s or 50s movies, where a woman is being chased through the woods, even trips and falls. “That actually was not intentional,” Green recalls. “Paul bit the dust, and it actually messed up his knee. That was the last shot. But it was perfectly pathetic.”
After Alvin makes a final fall into a 12 foot ditch and is helped back to camp by Lance, the two drown their sorrows in some the truck driver’s leftover whateverit- was in those bottles of booze, prompting, at one point, a song. As Green explains, “I wanted Emile and Paul to write a song for the movie,” to complement a drunken montage the two characters share in the original film. “That one was fun and funny and cool, but I wanted one that was more cathartic.” The film’s boom operator, Tommy Sturgis, had a piece of tape on his crew radio pack, marked “BAD CONNECTION,” to identify the faulty device. “I don’t know why he couldn’t fix the connection on his radio, but we took to calling him ‘Bad Connection.’”
When the time came to film the scene of the drunken Alvin and Lance singing a song, Green realized that none had been written yet. “I just told them, ‘Sing a song about a bad connection. And, go.” Says Hirsch, “We just started singing, and Paul and I just improvised the whole thing. I think we did it in just a couple of takes,” including a rather vulgar version Hirsch says is better left on the cutting room floor.
Interestingly, a slightly different version of the song was recording by the film’s scoring musicians, sometime after Rudd and Hirsch invented it on set. “That’s actually the music Lance is trying to play on the boom box at the beginning of the film, while Alvin is trying to listen to his German tape,” Green notes. The same recording is also heard over the closing credits. “It’s as if their song is somehow legitimate.”
After the song was filmed, Green decided to embellish it with his own drunken montage, which Rudd and Hirsch happily improvised over a few days’ shooting. “That’s something Paul actually excels at – we both enjoy it,” Hirsch notes of his acting partner. “It was not only in that scene, but throughout the movie,” sometimes simply adjusting lines from take to take, in ways that retained the line’s tone, but gave Green some options. “It was more a matter of just finding ways to make everything constantly spontaneous. I love doing that, and I know Paul does, too. Plus, it allowed Alvin to stoop to Lance’s level, and have a little fun.”
Alvin indeed ends up learning plenty from this unlikely teacher, Green says. “I love that it begins with this condescending, ‘Stick with me kid, I’ll help you out for your sister’s sake’ – and then he’s surprised that Lance can teach him about love and communication. Particularly after he has to turn to this person that he previously only considered an unbearable nuisance, and need the very things he didn’t like about him in the beginning.” And Lance, as well, learns a few things from his otherwise-stuffy pal.
“Alvin learns how to have fun from Lance, and to loosen up,” says Hirsch. “But Lance also learns from him about what it means to be an adult.” Filming the story in Bastrop State Park, where nature is quietly, but firmly, recovering, ended up bringing home the very message Green intended, Rudd says. “Nature has a way of kind of rejuvenating itself. A few months before we were there, it looked even more desolate – there was no growth. And when we started shooting, patches of green started sprouting.” Hirsch agrees. “There’s something about that process. So even though everything is kinda burnt down in these guys’ lives from what they had before, there’s new beginnings.”