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Do it [Personen]
Im Film treten neben Daniele von Arb die Menschen auf, die in seiner Geschichte eine wichtige Rolle spielten. Daniele von Arb hat ausser zu seiner Mutter und zu seinem Bruder zu allen diesen Personen seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr. Wir haben sie im Verlauf unserer Recherchearbeiten ausfindig gemacht und uns mehrmals mit ihnen zu Gesprächen getroffen.

Regina von Arb-Del Bosco *1924, Rentnerin, Zürich-Altstetten
Emigriert 1945 als Dienstmädchen aus dem kriegsverwüsteten Italien in die Schweiz, wo sie sich 1951 mit dem Hilfsarbeiter Julius von Arb verheiratet. Bringt Daniele als das zweite von drei Kindern zur Welt. Gemeinsam mit ihrem Mann tritt sie aus der katholischen Kirche aus und sucht ihr Heil in einer Gemeinschaft von fundamentalistischen Christen.

Urs Städeli *1954, Psychiatriepfleger, St.Gallen
Wächst wie Daniele von Arb in bescheidenen Verhältnissen im Zürcher Aussenquartier Altstetten auf. Gründet zusammen mit Peter Egloff und Daniele von Arb die revolutionäre Gruppe, zu deren harten Kern er bis zur Verhaftung gehört. Heiratet im Gefängnis seine schwangere Freundin, mit der er später vier Kinder hat. Noch heute beschäftigt ihn, dass seine Kinder nicht verstehen wollen, warum ihr Vater damals "kriminell" wurde.

Giorgio von Arb *1952, Fotograf, Zürich
Älterer Bruder von Daniele. Glaubt Daniele nicht, wenn dieser Andeutungen über seine Militanz macht. Denn er denkt, dass ein richtiger Revolutionär sich nicht so auffällig wie Che Guevara kleidet. Steht Daniele und den verzweifelten Eltern nach der Verhaftung bei, wird durch Danieles spätere Inhaftierungen in Karlsruhe und Bombay zum Spezialisten in Sachen Justiz.

Raymond Birgin *1944, Bildhauer
Kommt anfangs der 70er Jahre als Bauarbeiter nach Zürich, führt die Gruppe um Daniele in die anarchistische Theorie ein. Liebt die Politik und die Frauen. Nach dem ersten Bombenanschlag steigt er aus. Während des Prozesses von 1977 wird er als "Anarchisten-Vater" an den Pranger gestellt, 1982 in Frankreich für seine Delikte in der Schweiz zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.

Felip Sole *1951, Fernsehjournalist, Barcelona
Wird 1974 "capo militare" des Movimiento Iberico de Liberacion. Lernt "los suizos" in Barcelona kennen, als diese sich an Anschlägen und Banküberfällen beteiligen. Als die Palästinenser auftauchen und sehr viel Geld für die Dienste der revolutionären Gruppen anbieten, zieht er sich von den Schweizern zurück. Weil er, wie er sagt, nicht von der Revolution, sondern für die Revolution leben will.

Ignasi Sole y Sugranes *1950, Antquar, Barcelona
Gründet Ende der 60er Jahre in Barcelona zusammen mit Puig Antich (hingerichtet 1974) und seinem älteren Bruder Oriol (1975 von der Guardia Civil erschossen) das anarchistische Movimiento Iberico de Liberacion (MI L). Ist nach seiner Flucht ins französische Exil für internationale Beziehungen zuständig und findet, zu seiner eigenen Überraschung, die tatkräftigste Unterstützung bei der revolutionären Gruppe um Daniele aus Zürich.

Roland Gmür, Rechtsanwalt, Zürich
Aus einer linken Familie stammend, hat der Verteidiger Roland Gmür gegenüber linker Gewalt ähnlich ambivalente Gefühle wie viele Linke jener Zeit. In seinem Plädoyer vor dem Geschworenengericht 1977 argumentiert er, bei den Waffenlieferungen von Daniele von Arb und seinen Freunden an das spanische MI L habe es sich nicht um Terrorexport, sondern um Demokratieexport gehandelt; für den Terrorexport müsse man jene Schweizer Waffenhändler belangen, die Waffen an den faschistischen Diktator Franco lieferten.

Irma Kuhlicke, Metaphysikerin, Freiburg i. Breisgau
Lernt Daniele 1982 im Workshop Unconditional Love des Mediums Bob Chrzan kennen. Nach dem Kurs wird sie Bob Chrzans Assistentin und Danieles Geliebte. Gemeinsam begeben sie sich auf eine intensive spirituelle Reise. Als Daniele an der deutschen Grenze verhaftet wird, fällt sie aus allen Wolken.

Julius von Arb (1925-1980)
Unehelicher Sohn der Serviertochter Emma von Arb und des neapolitanischen Hilfsarbeiters Armando Orribile, der noch vor Julius' Geburt verschwindet. Wächst im Waisenhaus auf, kommt als Verdingbub ins Emmental. Hilfsarbeiter, später Drucker, Prediger.

Peter Egloff *1953
Anführer der revolutionären Gruppe um Daniele. Wandelt sich im Gefängnis vom Anarchisten zum Marxisten und ist überzeugt, dass es auch heute noch eine revolutionäre Perspektive gibt. Will im Film nicht auftreten, weil er die Aufarbeiung der Geschichte nur dann sinnvoll findet, wenn daraus Erkenntnisse für den Klassenkampf gewonnen werden können.

Roberto M. *1954
Wird 1969 als 17jähriger verhaftet und mit anderen Anarchisten angeklagt, die Bombe in der Piazza Fontana in Mailand gelegt zu haben, die 16 Menschen tötete und 45 schwer verletzte. Erst viel später wird sich herausstellen, dass die Täter Agenten des italienischen Geheimdienstes waren. Roberto M. radikalisiert sich, lernt in Mailand Daniele und seine Freunde kennen und vernetzt sie mit Militanten in Italien, Deutschland und Spanien. Wird 1975 in Rom verhaftet und auf die süditalienische Insel Linsa verbannt. Ist heute Buddhist und will nicht mehr über seine traumatische Vergangenheit sprechen.

Michel Moukarbal (gest.1975)
Der Libanese Michel Moukarbal wird 1973 Chef des westeuropäischen Büros der Palästinensischen Volksbefreiungsfront (PFLP). Er rekrutiert den Studenten Illich Ramirez Sanchez, besser bekannt als "Superterrorist Carlos". Moukarbal und Sanchez 1974 organisieren u. a. die blutig endende Besetzung der französischen Botschaft in Den Haag. Moukarbal versucht, Danieles Gruppe für spektakuläre Mordanschläge einzuspannen. Im Juni 1975 wird Moukarbal in Paris von "Carlos" erschossen. Seit dem Prozess gegen "Carlos" in Frankreich und der Öffnung der DDR-Archive gilt es als erwiesen, dass Moukarbal ein Doppelagent im Dienst des israelischen Geheimdienst Mossad war.

Salvador Puig Antich (1950-1974)
Mitgründer des anarchistischen Movimento Iberico de Liberacion (MI L). Salvador Puig Antich wurde im Herbst 1973 von der Guardia Civil in Barcelona verhaftet und vom obersten Militärgericht des Mordes an einem Polizisten schuldig gesprochen. Puig Antich wurde am 2. März 1974 mit der Garrottine hingerichtet. In Barcelona wird Puig Antich heute als Ikone des Widerstands gegen die faschistische Dikatur des Caudillo Franco verehrt. Puigs Schwestern wollen den Prozess nun neu aufrollen, weil Indizien darauf hinweisen, dass Puig Antich der Polizistenmord damals in die Schuhe geschoben wurde.

Petra Krause *1938
Wächst Waisenhaus auf, emigriert als junge Frau nach Israel, wo sie erlebt, wie israelische Soldaten auf palästinensische Kinder schiessen. Heirat in Italien, wo sie der Friedensbewegung beitritt und sich zunehmend radikalisiert. 1974 lernt sie in Milano Daniele und seine Freunde kennen und zieht nach Zürich. Nach der Verhaftung 1975 sitzt sie in Zürich zwei Jahre in Isolationshaft, wird dann nach Italien ausgeliefert und taucht Ende der 70er Jahre unter.

Bob Chrzan (1931 -1992)
Merkt schon als Kind, dass er aurasichtig ist und mediale Fähigkeiten besitzt. Wird dann aber Coiffeur und Pferdezüchter und entschliesst sich erst mit 42, als Medium zu arbeiten. In New York hat er eine eigene Radiosendung und arbeitet als Medium für die New Yorker Polizei. 1981 kommt er zum ersten Mal nach Europa, schlägt in metaphysisch interessierten Kreisen wie eine Bombe ein und zieht ein Kurswesen auf. Chrzan stirbt 1992 an einem Seminar in Zug an einem Schlaganfall.